Innerer und äußerer Blitzschutz

Gefahr aus heiterem Himmel bannen

9. Juni 2016, 11:18 Uhr | Cornelia Meier
In den vergangenen Wochen haben in Deutschland heftige Gewitter, verbunden mit Sturm, starken Regenfällen sowie Blitzeinschlägen große Schäden angerichtet. Für Hausbesitzer entstehen dadurch jährlich Kosten, die sich auf mehrere hundert Millionen Eur
In den vergangenen Wochen haben in Deutschland heftige Gewitter, verbunden mit Sturm, starken Regenfällen sowie Blitzeinschlägen große Schäden angerichtet. Für Hausbesitzer entstehen dadurch jährlich Kosten, die sich auf mehrere Hundert Millionen Euro belaufen.
© Initiative Elektro +

Warme Temperaturen am Tag, Hitzegewitter in der Nacht – gerade in den Sommermonaten nehmen Blitzeinschlägen zu. Die Schäden, die entstehen, belaufen sich jedes Jahr auf über 300 Millionen Euro. Dabei kann man mit einem passenden Schutzkonzept Gebäude und Bewohner wirksam vor den Gefahren schützen.

»Ohne ein entsprechendes Schutzsystem kann sich durch einen Blitzeinschlag die enorme Energie im Gebäude unkontrolliert entladen – dadurch entsteht nicht nur Brandgefahr, auch die sensible Technik in Haus oder Wohnung kann Schaden nehmen«, erklärt Hartmut Zander von der Initiative Elektro+.

Gefährlich hohe Spannung entsteht auch, wenn sich ein Blitz in näherer Umgebung entlädt. Eine solche Überspannung verbreitet sich bis zu einem Umkreis von zwei Kilometern und kann ebenfalls die elektrische Anlage beschädigen. »Wir empfehlen einen fachgerecht installierten äußeren und inneren Blitzschutz, der die Energie kontrolliert in die Erde ableitet, Überspannungen ausgleicht und so im Ernstfall Leben rettet«, so Zander.

Blitzableiter schützt bei direktem Einschlag
Der äußere Blitzschutz besteht aus insgesamt drei Komponenten – Fangeinrichtung, Ableitung und Erdung – die nach dem Prinzip des faradayschen Käfigs den Blitz abfangen und auf ungefährliche Weise in den Erdboden leiten. Die Fangeinrichtung wird auf dem Hausdach installiert und dient im Ernstfall als Einschlagstelle. Von hier wird die Blitzenergie an die Ableitungen weitergegeben. Über diese und die Erdungsanlage, das kann ein Fundamenterder sein, gelangt der Blitzstrom kontrolliert in den Erdboden und wird dort verteilt. Der äußere Blitzschutz schützt das Gebäude somit vor Brand aufgrund eines direkten Blitzeinschlags.

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