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»Ganzheitliche Planung ist der Schlüssel zum Erfolg.«

24. Mai 2019, 8:59 Uhr | Simone Kapp
Zwei Männer im Gespräch, in der Hand ein Tablet, auf dem etwas gezeigt wird.
Maad Bali (rechts) ist seit fünf Jahren Trainer bei Dial.
© DIAL

Bei der Fachplanung von automatisierten Gebäuden gibt es einiges zu beachten. Wie Handwerker am besten vorgehen, vermittelt der Lehrgang »Fachplaner Gebäudeautomation« von Dial. Maad Bali, seit fünf Jahren Trainer bei Dial, erklärt, was die Teilnehmer erwartet.

Welche Inhalte werden im Lehrgang vermittelt?
Bei uns lernen die Teilnehmer, wie man als Experte intelligente Gebäude plant. Denn ein Fachplaner Gebäudeautomation plant immer ganzheitlich. Zunächst muss dabei eine Bedarfsplanung mit Bedarfsprognose des Gebäudes erstellt werden, um die genauen Anforderungen des Auftraggebers zu erfassen. Darauf aufbauend werden das Automationssystem und die Management- und Bedieneinrichtung (MBE) geplant. Damit diese später störungsfrei zusammenarbeiten können, sind sie im Rahmen der Fachplanung exakt aufeinander abzustimmen. 

Wie ist der Kurs aufgebaut?
Der Lehrgang findet bei Dial in Lüdenscheid – in einem voll automatisierten Gebäude – statt und dauert zwölf Tage. In drei Präsenzphasen – Dienstag bis Freitag – werden drei übergeordnete Lehrmodule mit Vorträgen, Übungen und Workshops vermittelt und darüber hinaus auf einer Lernplattform online zur Verfügung gestellt.

Das erste Modul gibt dabei eine Einführung in die Grundlagen der Gebäudeplanung, Gewerke übergreifende Anwendungen der Gebäudeautomation und die Vorgehensweise einer strukturierten Bedarfsplanung im Hinblick auf die zu erzielenden Lösungen der Planungsaufgabe.

Im Modul 2 bekommen die Teilnehmer eine Einführung in die Grundlagen der Automatisierungstechnik. Außerdem befassen wir uns mit der  Vorgehensweise einer strukturierten Planung der Automationsfunktionen entsprechend der Richtlinienreihe VDI 3814 Gebäudeautomation in ihrer neuesten Fassung. Ziel des Moduls ist es, fundierte Methoden und praktische Hilfsmittel für die Planung der Funktionen von Raumautomation, Anlagenautomation und technischem Gebäudemanagement im konkreten Bauprojekt zu vermitteln. 

Das dritte Modul beinhaltet die Vorgehensweise einer Planung der Systemarchitektur, eine Einführung in gängige Planungswerkzeuge und den typischen Planungs- und Bauprozess der Gebäudeautomation. Ziel des Moduls ist es, die richtige Wahl einer geeigneten Systemarchitektur und der erforderlichen Kommunikationssysteme für ein konkretes Bauprojekt zu treffen.

Was kann ich hinterher damit anfangen?
Bei uns erhalten die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss des Lehrgangs ein Zertifikat zum Fachplaner Gebäudeautomation. Wir trainieren unsere Teilnehmer praxisnah anhand konkreter Projektbeispiele für sämtliche Schritte: von der Bedarfsplanung über das Planungskonzept bis zur Umsetzung. Die Teilnehmer bekommen von uns Erfahrungswerte aus der Rolle des Planers und auch aus der Sichtweise des Betreibers eines automatisierten Gebäudes vermittelt. Bei uns lernt man, den gesamten Workflow zu verstehen und den richtigen Umgang mit den wichtigen Arbeitsmitteln für die Gebäudeplanung.

Interessierte erhalten hier weitere Informationen, inklusive aller Termine.

Nach jedem Dial-Seminar erhalten die Teilnehmer ein Zertifikat oder eine Teilnahmebescheinigung. Einige Bundesländer bieten sogar Fördermöglichkeiten für Weiterbildungen an. Die entsprechende Bescheinigung der Fördermaßnahme muss allerdings vor Seminarbeginn vorliegen, eine nachträgliche Anerkennung ist nicht möglich. Darüber hinaus ist der Großteil der Seminare von der Architektenkammer NRW (AKNW) anerkannt. AKNW-Mitglieder können sich Unterrichtsstunden anrechnen lassen.

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