Effektiv und umweltschonend

Richtig kühlen mit Sonnenschutz

16. August 2018, 13:07 Uhr | Cornelia Meier
Schlafender Hund vor Fenster mit Jalousien.
© Bundesverband Sonnenschutztechnik/Somfy

Die Sommer werden immer heißer. Eine Entwicklung, die vor allem den Herstellern von Klimaanlagen gute Geschäfte beschert. Doch der Klimaerwärmung ist das nicht zuträglich. Ökologisch sinnvoller löst man den Hitzeschutz durch Markisen, Rollläden und Jalousien.

Eine aktuelle Auswertung der österreichischen Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) zeigt, dass die durchschnittliche Dauer einer Hitzewelle in den letzten Jahrzehnten um rund zwei Tage zugenommen hat. Außerdem kommen Hitzewellen mittlerweile um mehr als 50 Prozent öfter vor als früher. Aktuell erleben wir eine überdurchschnittliche lange Hitzewelle.

Um der Hitze unmittelbar zu entgegnen, wird gerne zu Klimaanlagen unterschiedlichster Größe und Bauart gegriffen. Doch deren Strombedarf ist enorm. Laut Energieberatung Niederösterreich verursacht ein durchschnittliches Klimagerät pro Monat so viel Stromkosten wie eine Kühl-Gefrierkombination im ganzen Jahr. Das schadet dem Haushaltsbudget und dem Klima gleichermaßen.

»Würden wir die Hitze erst gar nicht in unsere Gebäude einlassen, müssten wir diese auch nicht aufwendig wieder runterkühlen«, kommentiert Ing. Johann Gerstmann, Sprecher des Bundesverbandes Sonnenschutztechnik. »Doch wir heizen nach wie vor den Klimawandel durch noch mehr Klimaanlagen und noch mehr Strombedarf weiter an, anstatt den Energieverbrauch und die damit verbundenen Emissionen und Gesundheitsrisiken zu reduzieren.«

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