BRM Bundesverband Regenerative Mobilität

Erste PV-Ausschreibungsergebnisse veröffentlicht

10. Juli 2015, 10:09 Uhr | Pamela Schröder

»Schon seit vielen Jahren wissen wir, dass Ausschreibungen und Quoten als Kostentreiber bei Erneuerbaren Energien gelten. Die Erfahrungen in ...

England und anderen Ländern vor der Einführung der »Green Fee´s« haben das deutlich gezeigt. Der BRM und seine Partnerverbände, allen voran Eurosolar, haben immer wieder das EEG als Kostenreduktionsmodell für den Ausbau der Erneuerbaren Energien angepriesen und hatten und haben Recht damit!« – so Peter Schrum, Präsident des BRM. Die durchschnittlichen Kosten für die Einspeisevergütungsangebote der ausgeschriebenen PV-Freiflächenprojekte gemäß aktueller Ausschreibung liegen bei 9,17 Cent/kWh.

»Die feste Einspeisevergütung beträgt heute gemäß EEG  8,59 Cent/kWh zzgl. Direktvermarktungsbonus. Damit sind die Vergütungen gemäß der ersten Ausschreibung um ca. 6,7 % höher als die EEG Vergütung.  Ab dem 1. September 2015 wollen Wirtschaftsminister Gabriel und Staatssekretär Baake PV auf Freiflächen nicht mehr mit einer klassischen Einspeisevergütung vergüten. Dadurch wird eine der günstigsten Energiequellen überhaupt, in die der Mittelstand investieren kann, per Gesetz blockiert. Diese Maßnahme ist für uns völlig unverständlich und volkswirtschaftlich für alle Verbraucher nur eine weitere Kostenbelastung. Nur die energiewirtschaftliche Lobby der Großkonzerne kann das gutheißen.« – so Martin Tauschke, Geschäftsführer des BRM.

Das EEG-Konto weist aktuell einen Überschuss von mehr als 5 Mrd. € aus – hier könnte der Verbraucher durch eine geringere EEG-Umlage bzw. Verzicht auf eine EEG-Umlage auf den Eigenverbrauch entlastet werden – aber nein, die Bundesregierung entlastet lieber die Industrie noch mehr und der Verbraucher zahlt oben drauf. Das sollte man von einer seriösen Volksvertretung anders erwarten!


Das könnte Sie auch interessieren

Verwandte Artikel

Bundesverband eMobilität e.V., Bundesverband Solarwirtschaft e. V. - BSW