dena-Studie

Büroimmobilien: Energieeffizienz rückt in den Fokus

23. Mai 2017, 9:22 Uhr | Cornelia Meier
dena-Studie Büroimmobilien
© dena

Für Nutzer und Investoren von Büroimmobilien werden Nachhaltigkeit und Effizienz immer wichtiger. Das ist eines der Ergebnisse der Studie »Büroimmobilien: Energetischer Zustand und Anreize zur Steigerung der Energieeffizienz« der Deutschen Energie-Agentur (dena).

dena-Studie Büroimmobilien
© dena

Die heterogene Gebäudegruppe der Büroimmobilien ist die größte Untergruppe der Nichtwohngebäude (NWG) und besitzt ein großes Energiesparpotenzial. Laut dena-Studie existieren in Deutschland insgesamt 323.700 Büro- und Verwaltungsgebäude mit 382,4 Millionen m2 Nutzfläche. Ihr Energieverbrauch entspricht rund 20 Prozent aller NWG und rund sechs Prozent des gesamten Gebäudesektors. Der durchschnittliche Energieverbrauch liegt bei 136 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr (kWh/(m2·a)).

Insbesondere bei älteren Gebäuden liegen die Verbrauchswerte über dem Durchschnitt, während bei Gebäuden, die seit 2009 errichtet worden sind, der Kennwert mit 111 kWh/(m2·a) deutlich unterdurchschnittlich ist. Um die energetischen Einsparpotenziale im Hinblick auf die Klimaschutzziele der Bundesregierung zu erschließen, müssen perspektivisch besonders im Bestand noch erhebliche Effizienzmaßnahmen umgesetzt werden.


  1. Büroimmobilien: Energieeffizienz rückt in den Fokus
  2. Wirtschaftlichkeit ist wichtiger als Effizienz

Verwandte Artikel

Deutsche Energie-Agentur (dena)