Serie 18 von Finder

Für alle Fälle

Mann installiert einen Bewegungsmelder an einer Zimmerdecke.
Mit den Push-In-Klemmen ist eine schnelle und einfache Installation möglich. Über Drehrädchen lassen sich die Helligkeitsschwelle, die Ausschaltverzögerungszeit und die Empfindlichkeit einstellen.
© Finder GmbH

Die Argumente für die Installation von Bewegungs- und Präsenzmeldern in Wohn-, Gewerbe- und Industriebauten liegen auf der Hand: Komfort, Energieeinsparung und Sicherheit. Die Anforderungen sind aber vielfältig. Finder hat daher ein variantenreiches Portfolio entwickelt.

Das Programm von Finder umfasst sowohl reine Bewegungsmelder als auch Kombinationen von Bewegungs- und Präsenzmeldern, um eine möglichst große Bandbreite an anwendungsspezifischen Lösungen anzubieten. Denn die Anforderungen sind umfangreich und es geht um weit mehr, als die bloße Bewegung oder An- und Abwesenheit von Personen zu erfassen.

Die Lösungen decken den Einsatz im Innen- und Außenbereich ab, schließen verschieden große Erfassungsbereiche und  Anschlusstypen ein, ermöglichen die Montage an der Wand oder der Decke, an abgehängten Decken oder Stellwänden, Unterputz oder Aufputz, mit Schrauben oder Push-In-Klemmen und bieten unterschiedliche Einstellungsoptionen.

Alle Melder zeichnen sich durch lampenschonendes Nullpunkt-Schalten aus, sind mit Push-In-Klemmen für eine schnelle Installation ausgestattet oder verfügen über doppelt ausgeführte Push-In-Klemmen für das Durchverbinden zu weiteren Geräten der »Serie 18«. Außerdem eignen sie sich sowohl zur Unterputz- als auch zur Aufputzmontage und arbeiten mit Passiv-Infrarot-Sensoren (PIR) zwischen minus 10 und plus 50 Grad.

 

Eine Frage des Einsatzbereichs

Generell ist die Installation von Bewegungsmeldern in Bereichen sinnvoll, in denen immer mal wieder – aber meist nur kurzfristig – Licht benötigt wird. Das sind Durchgangsbereiche und Korridore, Treppenhäuser, Abstellräume, WCs, Einfahrten oder Kellerbereiche in Zweck- und Wohnbauten. Die Aufgabe der Melder ist dabei klar definiert: das Licht nur bei deutlich erkannten Bewegungen einschalten und es anzulassen, solange eine Bewegung signalisiert wird. Die Funktion der Bewegungsmelder kann dabei helligkeitsabhängig programmiert werden. Im Portfolio von Finder sind die Typen »18.41« und »18.61« die neuesten reinen Bewegungsmelder.

 

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Wahre Allrounder

Bewegungsmelder 18.61 von Finder
© Finder GmbH
Bewegungs- und Präsenzmelder 18.51 von Finder
© Finder GmbH
Bewegungsmelder 18.41 von Finder
© Finder GmbH

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Präsenzmelder hingegen erfassen hauptsächlich sitzende Personen, beispielsweise in Büros, Schulen, Bibliotheken und an Werkstattarbeitsplätzen. Das Grundprinzip der Melderfunktion ist identisch, die Empfindlichkeit ihrer Sensoren ist jedoch deutlich höher: Ein feinmechanischer Sensor reagiert auf kleinste Helligkeitsunterschiede und ermöglicht – dank eines hochauflösenden Erfassungsfeldes – die Abschaltung des Lichts bei Bedarf. Die neuen Geräte vom Typ »18.51« sind Kombinationen aus Bewegungs- und Präsenzmeldern.

 

Präsenz- und Bewegungsmelder 18.51

Der Bewegungs- und Präsenzmelder des Typs 18.51 für den Deckeneinbau ist ein 4-Quadranten-Melder, der durch seine quadratische Form für eine verbesserte Detektion im Raum sorgt – auch bei Raumwinkeln. Der Erfassungswinkel liegt bei 360° und der Erfassungsbereich bei 8 x 8 m als Bewegungsmelder und 4 x 4 m als Präsenzmelder.

Dieser Gerätetyp steht mit unterschiedlichen Schnittstellen zur Verfügung: Die Variante mit DALI-Schnittstelle kann bis zu acht DALI-Vorschaltgeräte direkt ansteuern. Alternativ ist eine KNX-Variante erhältlich, die sich problemlos in eine Architektur auf Basis des KNX-Busses integrieren lässt. Bei der Anwendung mit DALI und KNX steht vor allem die Wirtschaftlichkeit im Fokus.

Das wurde inzwischen auch in wissenschaftlichen Studien unter Beweis gestellt: An der Universität in Trento (Italien) sind beispielsweise im Universitätszentrum für Intelligente Gebäude zwei identisch genutzte Trakte unterschiedlich ausgestattet worden: einer mit einem automatischen Regelungssystem auf KNX-Basis mit Bewegungsmelder und einer automatischen Anpassung des Kunstlichts an das Außenlicht. Der andere Trakt ist mit einer konventionellen Elektroinstallation ausgestattet. Erste Ergebnisse nach drei Monaten Messung zeigen eine Reduktion der Stromaufnahme um mehr als 55 Prozent im ersten gegenüber dem zweiten Trakt. Die Variante mit Bluetooth-Schnittstelle kann über die kostenlos verfügbare »Finder Toolbox-App« programmiert werden. Damit lassen sich die Empfindlichkeit, die Helligkeitsschwelle für das Umgebungslicht oder eine Abschaltverzögerung mit dem Smartphone einstellen. Der Elektroinstallateur benötigt keine Leiter mehr, um an den Melder zu gelangen. Es muss außerdem nichts im Raum umgeräumt werden und niemand wird durch die Konfigurationsmaßnahme gestört.

Montageset 18.51 von Finder
Das Montageset »18.51« umfasst alle Komponenten für die Aufputz- oder Unterputzmontage – auch mit der Blende für die Begrenzung des Erfassungsbereichs, mit den Dübeln und mit der Bedienungsanleitung.
© Finder GmbH

Der 18.51 setzt darüber hinaus auf Finders patentiertes Prinzip »zur Kompensation des Einflusses des geschalteten Lichts«: Das heißt, das Gerät lässt sich nicht durch das künstliche Licht auf die vom Ausgangskontakt gesteuerten Lampen beeinträchtigen. Der 18.51 kann das natürliche Umgebungslicht kontinuierlich überwachen, selbst wenn der Ausgang eingeschaltet ist. Überschreitet der Tageslichtpegel die Helligkeitsschwelle, öffnet sich der Ausgangskontakt. Das reduziert Beleuchtungszeit und Energiekosten wesentlich.

 

Bewegungsmelder 18.41 und 18.61

Die Meldertypen 18.41 und 18.61 sind reine Bewegungsmelder. 18.41 ist für die Deckenmontage sowie für den Einsatz in Fluren und Korridoren bis zu 30 m Länge geeignet, beispielsweise in Hotels und Büros. Die Kombination aus einer speziellen Linse und der Elektronik ermöglicht die Erfassung in einem Bereich von 15 Meter zu jeder Seite und bietet eine Gesamterfassungsfläche von 30 x 4 m.

Der Bewegungsmelder 18.61 speziell für die Wandmontage mit einem Erfassungswinkel von 180° dient hingegen als Ersatz für einen Lichtschalter oder -taster. Je nach Installation kann der 18.61 auch zusammen mit dem 18.41 in langen Korridoren und kleinen Räumen montiert werden, zum Beispiel in Baderäumen oder kleinen Teilbereichen, Treppenhäusern oder Abstellräumen. Durch die sogenannte »Zwei-Spiegel«-Technik liegt der Erfassungsbereich bei 18 x 9 m.

 

Keine eierlegende Wollmilchsau

Finder bietet für jeden Anwendungsbereich eine passende Lösung. Jörg Keller, Marktmanager Gebäudeinstallation bei Finder, fasst zusammen: »Warum soll der Kunde für die eierlegende Wollmilchsau bezahlen, wenn er nur einen Melder mit Monofunktion benötigt, der einstellbar ist und sicher und zuverlässig arbeitet?«

 

Nach Unterlagen von Finder


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