BHE

Drastische Änderungen beim Blitz- und Überspannungsschutz

25. Juli 2017, 10:40 Uhr | Peter Wintermayr
Blitzeinschläge
2015 hat das BLIDS bundesweit 549.784 Blitze registriert.
© Vasin Lee | Shutterstock

Bei allen neu geplanten Gebäuden, unabhängig ob Wohn- oder Zweckbau, muss seit Oktober 2016 Überspannungsschutz installiert werden.

Grundlage hierfür sind die überarbeiteten Normen DIN VDE 0100-443 und -534 »Errichten von Niederspannungsanlagen«. Dabei berücksichtigt die novellierte Norm erstmals auch Schaltüberspannungen, die durch Betriebsmittel selbst erzeugt werden.

Blitzeinschläge und Überspannung können auch an sicherheitstechnischen Anlagen erhebliche Schäden verursachen. Wenn diese auf eine mangelhafte Planung und Montage zurückzuführen sind, kann es für Errichter und Planer teuer werden. Für den Errichter gilt dies auch dann, wenn er das Leitungsnetz von einem externen Elektrounternehmen erstellen lässt.

Detaillierte Auskunft über die Neuerungen der Normen DIN VDE 0100-443 und -534 und die entsprechenden Pflichten gibt das BHE-Papier »Drastische Änderungen beim Blitz- und Überspannungsschutz« (pdf-Download unter www.bhe.de).

Praktische Durchführungstipps, wie sich Montage- und Planungsfehler vermeiden lassen, erhalten Errichter und Planer im BHE-Fachseminar »Blitz- und Überspannungsschutz« am 20./21.9.2017 in Fulda. Im Vordergrund stehen die Gewerke Einbruch- und Brandmelde- sowie Videoüberwachungsanlagen. Vorgestellt werden u.a. die planer- und errichterspezifischen Anforderungen an den Blitz- und Überspannungsschutz, die elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) und die Leitungsnetze. In einem optionalen Workshop werden Erdungs- und Schirmungsmaßnahmen sowie der innere Überspannungsschutz für Sicherheitstechnik gemeinsam geplant.

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