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Bi-direktionale Wirkstromzähler für starke Erschütterungen und integrierter Modbus-Schnittstelle

10. Juli 2015, 14:32 Uhr | Pamela Schröder
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Finder bietet MID-geeichte elektronische Wirkstromzähler an, die Strom- und Spannungswerte elektronisch erfassen, anzeigen und einer Schnittstelle zuführen.

Dadurch sind kleinere Baumaße, Zusatzfunktionen, eine verschleißunabhängige Messwerterfassung und hohe Resistenzen gegen magnetische und mechanische Manipulationen möglich. Bei den bi-direktionalen Zählern werden die Daten aus Bezug und Rückspeisung saldierend berechnet.

Für die Verbrauchsdatenerfassung in der Industrie steht je eine ein- und eine dreiphasige bi-direktionale Version mit Modbus-Schnittstelle zur Verfügung. Ein Vorteil der Geräte ist der geringe Eigenverbrauch des Messsystems von weniger als 2 W je Phase. Dies ist insbesondere dann von Vorteil, wenn hinter einem Hauptzähler diverse Nebenstellenzähler installiert sind.

Je höher der Eigenverbrauch der Zähler ist, desto größer sind die Differenzen zwischen dem Hauptzählerstand und der Summe aller Nebenzählerstände. Der niedrige Eigenverbrauch des elektronischen Wirkstromzählers hält diese Differenz gering.

Elektronische Wirkstromzähler mit integrierter, serieller Modbus-Schnittstelle (RS485)sind als Komponenten in bereits bestehende oder neue Kommunikationsstrukturen integrierbar. Die relevanten Messdaten wie Leistung, Strom, Spannung und Blindleistung können durch die Schnittstelle ausgelesen werden. Beim Typ 7E.46 kann der Gesamtverbrauch oder der rückstellbare Teilverbrauch abgelesen werden.

Das Modbus/RTU-Protokoll entspricht der IDA-Spezifikation. Im Falle eines Spannungsverlustes bleiben die Verbrauchsdaten und Adressen im EEPROM gespeichert.

Der bi-direktionale Wirkstromzähler für Wechselstrom 7E.23.8.230.0214 deckt den Bereich bis 32 A ab, der 7E.46.8.400.0214 für Drehstrom reicht bis 65 A pro Phase.

Die Baubreite der Einphasen-Zähler beträgt 17,5 mm, die Dreiphasen-Zähler sind 70 mm breit. Alle Zähler können direkt auf die 35 mm DIN-Schiene zeit- und kostensparend aufgeschnappt werden. Sie erfüllen die Anforderung der Genauigkeitsklasse 1/B (1 %) und verfügen über eine Bauartzulassung der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt. Optional sind die Geräte plombierbar. Die Zähler sind MID-geeicht und zur Energieverrechnung oder für den EU-Export geeignet. Besonders hervorzuheben ist, dass die Zähler für mechanische Umgebungsbedingungen M2 gemäß der Eichverordnung Anlage 2 §7 Absatz 1 Satz 3 geeignet sind. Diese sagt aus, dass erhebliche bis starke Erschütterungen, wie sie im industriellen Bereich auftreten den Zähler nicht negativ beeinflussen dürfen.

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