Elektromobilität

Ladestationen mit spezieller CO2-Bilanz

24. April 2017, 10:18 Uhr | Jens Eickelmann, Phoenix Contact Deutschland GmbH
Ladesysteme für E-Mobile mit Gehäusetechnik aus Beton – der photokatalytische Effekt dient der Filterung von Feinstaub aus der Umgebungsluft.
Ladesysteme für E-Mobile mit Gehäusetechnik aus Beton – der photokatalytische Effekt dient der Filterung von Feinstaub aus der Umgebungsluft.
© Phoenix Contact Deutschland GmbH

Die Ladeinfrastruktur für die Elektromobilität muss nicht nur flächendeckend und funktional sein, sie sollte auch ökologischen Kriterien genügen. Die Velocity Aachen GmbH hat mit der Pion Technology AG eine Lösung umgesetzt, bei der ein Gehäusesystem mit besonderer Ökobilanz zum Einsatz kommt.

Elektrofahrzeuge liegen im Trend: Sie leisten einen Beitrag zur Energiewende und zum Umweltschutz. Der Aufbau der notwendigen Ladeinfrastruktur kommt allerdings nur schleppend voran – hohe Investitionen und lange Amortisationszeiten halten viele Investoren ab. Die fehlende flächendeckende Ladeinfrastruktur wirkt sich wiederum negativ auf die Alltagstauglichkeit von Elektrofahrzeugen aus und hält Käufer zurück. Einen möglichen Ausweg zeigt das Projekt »Velocity Aachen« in Zusammenarbeit mit der Pion Technology AG aus Hanau.

Mobilitätskonzept mit hoher Verfügbarkeit

Das Unternehmen Velocity Aachen GmbH entwickelt in Zusammenarbeit mit der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen (RWTH) und regionalen Industriepartnern ein Mobilitätssystem auf Leihbasis für den städtischen Bereich. An 100 Standorten im Aachener Stadtbereich entstehen dabei die Knotenpunkte einer Ladeinfrastruktur für E-Bikes und Elektroautos. Dabei werden die Fahrer der Elektroautos eingeladen, gezielt auf E-Bikes umzusteigen und den Verkehr zu entlasten. Für sie, und für diejenigen, die ganz auf ein eigenes Fahrzeug verzichten, stehen schon bald bis zu 1000 E-Bikes zur Verfügung, die an den Stationen abgeholt, abgegeben und geladen werden können.

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Bild 1: Im Schaltkasten kommen zwei Baureihen von Stromversorgungen zum Einsatz: »Uno Power« (oben links und rechts) und »Quint Power« (unten) von Phoenix Contact.
Bild 1: Im Schaltkasten kommen zwei Baureihen von Stromversorgungen zum Einsatz: »Uno Power« (oben links und rechts) und »Quint Power« (unten) von Phoenix Contact.
© Phoenix Contact Deutschland GmbH

Verschiedene Tarifoptionen – von der einfachen Online-Standardbuchung bis hin zum Jahresabo für Pendler und Vielfahrer – schaffen ein zielgruppengerechtes Angebot. Damit erfüllt Velocity Aachen gleich zwei Erfolgskriterien der Elektromobilität: eine hohe Verfügbarkeit in Verbindung mit einem tragfähigen Geschäftsmodell. Dafür müssen die Anlagen jedoch stets sorgfältig gewartet werden und betriebsbereit sein.

»Wir geben unseren Kunden ein Mobilitätsversprechen und legen Wert auf eine hohe Anlagenverfügbarkeit«, erläutert Dennis Brinckmann, Geschäftsführer von Velocity Aachen. »Weil Energieeffizienz für uns einen hohen Stellenwert hat, muss die gesamte Technik hier mitspielen, auch die unserer Lieferanten.« Ein Beispiel dafür sind die Stromversorgungen aus der Reihe »Quint Power« von Phoenix Contact. »Die Reserven beim Modell mit 48 V/20 A geben uns die Sicherheit, dass alle Räder immer optimal geladen werden«, sagt Brinckmann. Die unterschiedlichen Spannungsebenen von 5 und 12 V für die Systemkomponenten werden durch Stromversorgungen der Serie »Uno Power« bereitgestellt – mit hoher Leistungsdichte in kompakten Schaltkästen (Bild 1).


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  2. Schon beim Laden das Klima schützen

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