E-Mobility-Hauptstadt

400 Ladestellen bis 2015 in Wien

13. Februar 2014, 12:21 Uhr | Pamela Schröder
Stromtanken muss so einfach wie Geldabheben sein
Stromtanken muss so einfach wie Geldabheben sein.
© Schrack

Bis Ende 2015 werden im Großraum Wien zusätzliche 400 Ladepunkte für Elektrofahrzeuge errichtet.

Das hat ein Konsortium aus Wien Energie, NTT DATA und Schrack angekündigt. Die Verfügbarkeit öffentlicher Ladestellen gilt als der Schlüssel für eine raschere Verbreitung der Elektromobilität. Die Elektromobilitäts-Initiative der Bundesregierung in Österreich sieht vor, dass bis 2020 4,5 Prozent aller Fahrzeuge auf Österreichs Straßen über einen elektrischen Antrieb verfügen sollen. Das sind 200.000 E-Fahrzeuge. Das ambitionierte Ziel kann nur erreicht werden, wenn genug Schnellladestellen im öffentlichen Raum zur Verfügung stehen. Denn neben den noch relativ hohen Anschaffungskosten gilt die Sorge, mit leeren Akkus liegenzubleiben, als größter Hemmschuh für eine schnellere Verbreitung der E-Fahrzeuge. Andererseits ist aufgrund der derzeit geringen Zahl zugelassener E-Autos ein Betrieb teuren Schnellladestationen aus rein wirtschaftlichen Gesichtspunkten noch nicht rentabel. Um diesen Teufelskreis zu durchbrechen, braucht es Firmen wie den IT-Dienstleister NTT DATA, Wien Energie oder das österreichische Energietechnik-Unternehmen Schrack, die in Vorleistung gehen.
In der Wiener Modellregion laden Elektromobilisten bereits an über 150 Ladepunkten. Bis Ende 2015 werden nun 400 zusätzliche Stromauftank-Möglichkeiten geschaffen. 300 davon sind für die Region Wien vorgesehen, rund 100 entstehen in der benachbarten Region. Martin Mai, Geschäftsführer der NTT DATA Österreich, legt in dem Projekt großen Wert auf eine durchgängige Interoperabilität mit den e-Mobility-Regionen in Österreich, aber auch mit internationalen Initiativen: »Es geht nicht nur um den Austausch von konventionell angetriebenen Fahrzeugen durch Elektroautos, sondern um einen generellen Wandel hin zu intermodalen Verkehrskonzepten, die den Individualverkehr barrierefrei mit dem öffentlichen Verkehr verknüpfen. Ein Grundstein dafür ist eine einfache und benutzerfreundliche Ladestelleninfrastruktur, die das Stromtanken genauso einfach macht wie das Geldabheben beim Bankomaten.«
Schrack liefert mit der Stromtankstellen-Hardware einen wesentlichen Baustein des ambitionierten Großprojekts. Die zuverlässigen »i-Charge«-Stromtankstellen von Schrack bieten passgenaue Lösungen für jedes Einsatzgebiet: i-Charge home, i-Charge public und i-Charge grid sind genau auf die Anforderungen des jeweiligen Bereichs zugeschnitten. Die integrierte Software ermöglicht eine Abstimmung der zur Verfügung stehenden Leistung und die Verrechnung des Verbrauchs. Das Format der anfallenden Verrechnungsdaten kann flexibel an die Anforderungen jedes Kunden angepasst zur Verfügung gestellt werden.



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