ESYLUX

Neue Transceiver für Rauchwarnmelder

6. März 2015, 13:19 Uhr | Peter Wintermayr
Esylux Rauchmelder
Mit dem Modul »Protector KRF TCV 2G« lassen sich die Rauchwarnmelder wie der »Protector K9V Lithium« (Bild) funkbasiert vernetzen.
© ESYLUX

Mit dem Modul »Protector KRF TCV 2G« präsentiert der Hersteller einen Transceiver zum funkbasierten Einsatz von Rauchwarnmeldertechnik.

Miteinander vernetzte Rauchwarnmelder sorgen für mehr Sicherheit, da sie den Alarm über größere Strecken weiterleiten können und dessen Wahrnehmbarkeit dadurch deutlich erhöhen. Gerade in Bestandsbauten ist die Installation von vernetzten Lösungen zum Brandschutz jedoch häufig mit einem nicht unerheblichen Aufwand verbunden. Dies gilt insbesondere für die Verkabelung und Verdrahtung der Rauchwarnmelder. Auch deshalb erfreuen sich Produkte, die per Funk kommunizieren können, einer wachsenden Beliebtheit.

Um der verstärkten Nachfrage nach einer drahtlosen Vernetzung von Rauchwarnmeldern nachzukommen und dabei bereits bewährte Technik mit einzubinden, bietet der Hersteller ESYLUX den Funk-Transceiver »Protector KRF TCV 2G« an. Das Modul lässt sich in das Gehäuse des Rauchwarnmelders »Protector K9V Lithium« integrieren und präpariert den Melder so für eine funkbasierte Vernetzung. Beide Produkte sind auch als fertiges »Protector K9V RF Set« erhältlich. Möglich ist sowohl ein eigenständiger Gruppen-Betrieb als auch eine Anbindung an die Gefahrenmeldezentrale »Protector Control Panel« von ESYLUX.

Die neue Kombination ist zunächst für einen eigenständigen Betrieb im privaten Wohnbereich sowie in Räumen mit wohnungsähnlicher Nutzung vorgesehen. Hier lassen sich die Sets in bis zu 8 Gruppen à 30 Meldern einsetzen. Tritt der Notfall ein, sendet der »KRF TCV 2G« Alarmsignale an alle umliegenden Funk-Module seiner Gruppe, die die Alarmmeldung dann innerhalb derselben Gruppe weiterleiten. Sobald der auslösende Rauchwarnmelder keinen Alarm mehr sendet, stellen die Funkmodule ihr Signal ebenfalls nach kurzer Zeit wieder ein. Die Gruppen sind autark, damit sie sich – etwa in Mehrfamilienhäusern – nicht gegenseitig stören.

»Zugleich eignet sich diese neue Funklösung für eine Anbindung an unsere Gefahrenmeldezentrale Protector Control Panel«, betont Thorsten Pieper. Diese ist primär für den Einsatz in Objektbauten im Kleingewerbe und Mittelstand gedacht, wo eine Brandmeldeanlage nicht per Gesetz vorgeschrieben ist. Das neue Funk-Set lässt sich in Verbindung mit dem Control Panel in bis zu 6 Gruppen à 10 Geräten betreiben. Daneben können 40 drahtgebundene Melder sowie 10 Druckknopfmelder mit der Gefahrenmeldezentrale vernetzt werden, die im Notfall den Alarm an ein Smartphone oder eine definierte Leitstelle sendet. So bleibt der Brandschutz auch ohne Anwesenheit von Personen immer sichergestellt.

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