„GC Mamba" im Arctic Test

EV-Ladegerät wird unter extremen Bedingungen getestet

1. März 2022, 6:46 Uhr | Diana Künstler
GC Gamba Arctic Test
© B. K. Derski / WysokieNapiecie.pl

Green Cell schickt den Prototyp seines neuesten mobilen Ladegeräts für E-Autos auf eine zweiwöchige Reise durch Nordeuropa. Auf einer Strecke von über 6.000 Kilometern sollen E-Mobilität, Ladeinfrastruktur und Nutzung erneuerbarer Energien in den einzelnen Ländern dokumentiert werden.

Journalisten aus Polen sind am 18. Februar 2022 aufgebrochen, um Nordeuropa mit einem Elektroauto zu durchqueren. Während der zweiwöchigen Reise, auf einer Strecke von über 6.000 km, wollen sie die Fortschritte bei der Entwicklung der Elektromobilität, Ladeinfrastruktur und der Nutzung erneuerbarer Energien in den einzelnen Ländern dokumentieren. Die Expeditionsteilnehmer werden eine Reihe von Green-Cell-Zubehör verwenden, darunter den Prototyp von „GC Mamba“ – Green Cells neuester Entwicklung, ein mobiles Ladegerät für E-Fahrzeuge.

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GC Gamba Arctic Test
Die Route führt durch mehrere Länder, darunter Deutschland, Dänemark, Schweden, Norwegen, Finnland und das Baltikum – durch teils arktische Witterungsbedingungen.
© B. K. Derski / WysokieNapiecie.pl

Der Arctic Test wird von WysokieNapiecie.pl organisiert, einem polnischen Medienportal, das sich mit dem Energiemarkt in Europa befasst. Die Route führt durch mehrere Länder, darunter Deutschland, Dänemark, Schweden, Norwegen, Finnland und das Baltikum – durch teils arktische Witterungsbedingungen. Das Ziel der Journalisten ist es, Vorurteile und Mythen rund um die Elektromobilität zu widerlegen. Außerdem wollen sie die interessantesten Ansätze im Bereich erneuerbare Energien in den besuchten Ländern vorstellen. Während der Expedition werden die Teilnehmer die verschiedenen Energiequellen in Europa dokumentieren und den Fortschritt der Energie- und Elektromobilitätswende seit ihrer letzten Reise vor vier Jahren überprüfen.

„Es ist die erste extreme Reise mit unserem neuesten EV-Ladegerät. Wir haben ,GC Mamba' im Oktober 2021 beim Green Auto Summit in Stuttgart vorgestellt, und heute ist der voll funktionsfähige Prototyp bereits auf dem Weg nach Skandinavien. Die Expeditionsteilnehmer werden ihn unterwegs zum Aufladen der Elektroautos nutzen", erklärt Mateusz Żmija, Pressesprecher bei Green Cell. "Neben unserem Ladegerät haben die Teilnehmer auch weiteres Zubehör mitgenommen - unsere Typ-2-Ladekabel, einen Spannungswandler, USB-C-Kabel und Powerbanks, dank derer ihnen garantiert nicht die Energie ausgehen wird.“

In der eigenen Forschungs- und Entwicklungsabteilung in Krakau testet der europäische Hersteller von Batterien und Ladelösungen seine Produkte regelmäßig unter harten Praxisbedingungen. Jedes der Produkte müsse sich laut Hersteller extremen Tests unterziehen und strenge Sicherheitsanforderungen erfüllen, bevor es auf den breiten Markt kommt. Der Prototyp von GC Mamba habe diese Prüfung durch den Hersteller bereits bestanden. Jetzt sei er reif für einen Stresstest unter extremen Real-Bedingungen im Rahmen des Arctic Test.

GC Mamba in Skandinavien: Warum EV-Besitzer auf dem neuesten Stand bleiben sollten

Mateusz Żmija, Green Cell
„Wir bei Green Cell sind große Autoenthusiasten, ganz besonders für E-Autos. Damit passen wir sehr gut zum Arctic Test-Team. Wir sind besonders stolz darauf, dass unser neuester Prototyp nun die Chance hat, seine technische Exzellenz unter Beweis zu stellen und unter extremen Bedingungen zu überzeugen. Deshalb wollen wir die Community an dieser spannenden Reise teilhaben lassen," sagt Mateusz Żmija, Pressesprecher bei Green Cell.  
© Green Cell

GC Mamba ist das neueste und nach Aussage des Herstellers innovativste Produkt, das man bei Green Cell entwickelt hätte – ein kompaktes Ladegerät für Elektrofahrzeuge. Die Marke hat ihr Gerät im Januar auf der CES in Las Vegas zum ersten Mal einem weltweiten Publikum vorgestellt. Das portable 11 kW EV-Ladegerät mit dem Namen „GC Mamba" sei ein einzigartiges Produkt in Bezug auf Ergonomie und integrierte Funktionen.

GC Mamba zeichnet sich durch das Fehlen eines Steuermoduls in der Mitte des Kabels aus. DIe gesamte Elektronik ist in den Steckern untergebracht. „GC Mamba" verfügt auf der einen Seite über einen Stecker für eine Standard-Industriesteckdose und auf der anderen Seite über einen Typ-2-Stecker, der zu vielen Elektroauto-Modellen passt. Dieser Stecker ist außerdem mit einem LCD-Display und einer Taste ausgestattet, über die der Benutzer leicht auf die wichtigsten Einstellungen zugreifen und die Ladeparameter sofort überprüfen kann. Es ist auch möglich, den Ladevorgang über eine mobile App zu steuern. „GC Mamba" ist als Ladegerät für zu Hause und unterwegs geeignet. Es ist sicher, staub- und wasserresistent und ermöglicht das Aufladen mit einer Leistung von 11 kW überall dort, wo es Zugang zu einer dreiphasigen Industriesteckdose gibt. Der Verkauf des Geräts ist für die zweite Jahreshälfte 2022 geplant. Die Prototypen befinden sich bereits im letzten Optimierungsprozess vor der Serienfertigung.

Das mobile EV-Ladegerät GC Mamba soll dem Expeditionsteam unterwegs deutlich mehr Unabhängigkeit von der Verfügbarkeit einer Ladeinfrastruktur bieten. Es wurde speziell für das bequeme Aufladen von Elektrofahrzeugen an einer dreiphasigen Steckdose entwickelt. „GC Mamba" kann als Reise-Ladegerät oder als Ersatz für ein wandmontiertes Ladegerät (Wallbox) zu Hause verwendet werden, wenn kein Zugang zu öffentlichen Ladestationen besteht. Gemeinsam mit den Journalisten, die die Reise begleiten, wird Green Cell auf seinen Social-Media-Kanälen über die Reise berichten. Im Fokus stünden dabei nicht nur zahlreiche Bilder und Videos von der Reise, sondern auch Berichte über aktuelle Herausforderungen in den verschiedenen Ländern. Zum Beispiel, wie sich der astronomische Anstieg der Energiepreise auf das Leben der Bürger, die Wirtschaft und die Akzeptanz der Elektromobilität in diesen Märkten auswirke. Green Cell werde auch die realen Kosten einer solchen Reise im Vergleich zu den Kosten von Reisen mit Verbrennerautos aufzeigen und zusammenfassen, wie sich Elektroautos heute im Vergleich zu ihrer konventionellen Konkurrenz schlagen.


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