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PV-Anlagen mit 3D-Modellen planen

7. Mai 2018, 14:13 Uhr | Cornelia Meier
Für die Eingabe von Objektdaten können in PV*SOL premium 2018 3D-Modelle über eine Schnittstelle eingelesen werden.
Für die Eingabe von Objektdaten können in »PV*SOL premium 2018« 3D-Modelle über eine Schnittstelle eingelesen werden.
© Valentin Software, Berlin

Die neue Version der Planungssoftware »PV*SOL premium 2018« von Valentin Software macht den Entwurf von Photovoltaikanlagen leichter und effizienter.

Für die Eingabe von Objektdaten können nun 3D-Modelle unterschiedlicher Dateiformate über eine neue Schnittstelle eingelesen werden. So ist es möglich, realistische und detailgetreue 3D-Objekte zu importieren, die aus Fotos unterschiedlicher Perspektive (zum Beispiel mithilfe einer Drohne) erstellt wurden. Damit wird die bereits bestehende Möglichkeit, Grundrisspläne, Flurpläne und Screenshots aus webbasierten Satellitenkarten direkt in die 3D-Visualisierung einzulesen und damit maßstabsgerecht in ein Projekt zu integrieren, um ein weiteres wichtiges Instrument ergänzt.

 

Flexible Planung

Bei der anschließenden Verschaltung der automatisch auf ein Objekt platzierten Module wurde die Flexibilität deutlich erhöht: Durch die neue Möglichkeit der Polystringverschaltung können unterschiedliche Stränge parallel oder auch in Reihe an einen MPP-Tracker geschaltet werden. Dies wird benötigt, um zum Beispiel ein Ost-West-Dach an einen MPP-Tracker zu schalten. Selbst unterschiedliche Module in einem Strang, um nicht mehr lieferbare defekte Module durch ähnliche Neue zu ersetzen, lassen sich nun verschalten. Auch Module mit unterschiedlichen Ausrichtungen lassen sich über die Einbindung von Leistungsoptimierern nun in einem Strang verschalten. Die neuen Funktionen erhöhen die Flexibilität bei der Planung enorm und ermöglichen eine noch detailgetreuere Konfiguration und Simulation der PV-Anlage.

Weitere nützliche Ergänzungen für die Optimierung eines Systems sind die Ausgabe der U-I- und U-P-Kennlinien für jeden Zeitschritt der Simulation sowie die Darstellung eines Energieflussdiagramms des Gesamtsystems einschließlich Batteriesystem, Verbraucher und auch Elektroauto.

 

Batteriesysteme richtig dimensionieren

Je weiter die Einspeisevergütung sinkt, desto wichtiger ist es den Eigenverbrauch an PV-Strom für die Rentabilität einer Photovoltaik-Anlage zu berücksichtigen. Da der Eigenverbrauch durch die Speicherung des PV-Stroms in Batteriesystemen erhöht werden kann, kommt auch der Dimensionierung des Batteriesystems eine hohe Bedeutung zu.

PV*SOL bietet sich hier als ein hilfreiches Werkzeug sowohl für die richtige Dimensionierung als auch für die Ermittlung der Rentabilität an. Eine Dimensionierungshilfe für die Größe des Batteriespeichers nimmt dem Benutzer die Berechnung der Batterie ab und erleichtert somit die Projektierung.

Valentin Software stellt seine Neuheiten vom 20. bis 22. Juni 2018 auf der Intersolar Europe in München am Stand B3.550 aus. Auf dem Stand finden mehrmals täglich Live-Planungen mit den aktuellen Programmversionen statt.

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