eVergabe wird Pflicht

Datenaustausch bei Ausschreibungen

29. März 2018, 9:52 Uhr | Cornelia Meier
GAEB-Konverter DVD-Hülle
© T&T Datentechnik GmbH

Im Zuge der Zentralisierung beim neuen Vergaberecht (eVergabe) gewinnt das GAEB-Format mehr und mehr an Bedeutung. Aber der europäische Vorschriftendschungel und die Digitalisierung in allen Arbeitsbereichen sind für viele Betriebe eine Hürde. Denn: Wer oder was ist überhaupt GAEB?

Zwischenzeitlich haben sich am Markt verschiedene GAEB-Formate mit unterschiedlichen Versionen etabliert. Umso wichtiger ist es daher, dass Unternehmen – sowohl Ausschreiber als auch Bieter und zunehmend auch Großhändler und Hersteller – sich weiterbilden und so immer auf dem aktuellen Stand bleiben.

Vor allem Planer und Ausschreibende in der Elektrobranche stehen oft vor der Frage: »Wie muss eine Ausschreibung nach dem GAEB-Standard aufgebaut sein?« Und auch bauausführende Elektrofirmen, die sich an elektronischen Ausschreibungen beteiligen wollen, müssen diese GAEB-Ausschreibungen einlesen und bearbeiten können.

 

Der GAEB-Konverter schafft Abhilfe

Eine Lösung für beide Seiten bietet die von der T&T Datentechnik GmbH aus Ludwigsfelde entwickelte Software »GAEB-Konverter«. Mit ihr kann sowohl der Hersteller seine Artikeltexte verfassen und als korrekte GAEB-Datei den Planern zur Verfügung stellen als auch der Bieter eine GAEB-Ausschreibung einlesen, verpreisen und als Angebotsdatei ausgeben oder ausdrucken.

Viele Handwerkersoftwarelösungen bieten heutzutage schon eine GAEB-Schnittstelle an, sodass das Einlesen von Leistungsverzeichnissen in der Regel gut funktioniert. Oftmals unterstützen diese Anwendungen aber nicht den kompletten GAEB-Standard. Dieser besteht nämlich zwischenzeitlich aus drei Formaten: GAEB90, GAEB2000 und GAEB-XML. Und die meisten Anwendungen können nur GAEB90-Dateien (mit der Dateiendung .d81 bis .d86) einlesen.

Hinzu kommt, dass bei fehlerhaften Ausschreibungen ein Einlesen nicht möglich ist. Auch bei diesen Problemen aus der Praxis kann der GAEB-Konverter weiterhelfen. Mit dem Tool lassen sich ganz einfach die GAEB2000- oder GAEB-XML-Dateien einlesen – und als GAEB90-Datei wieder ausgeben. Es ist sogar möglich, den GAEB-Konverter in bestehende Programme zu integrieren, sodass man nicht zwei verschiedene Programme benutzen muss.

 

Datenimport als Herausforderung

Eine weitere Herausforderung aus der Praxis ist der Import von Herstellerpreisen. Während die Ausschreibungen immer häufiger im GAEB-Format erstellt werden, übersenden Hersteller und Großhändler im Elektrobereich ihre Artikeldaten oftmals als Datanorm- oder UGL-Datei (Format von Artikellisten) und es stellt sich die Frage, wie man die Preise der Artikel in die aktuelle Ausschreibung bekommt.

 

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GAEB: Mehr erfahren

Wer mehr über den GAEB-Standard und das Arbeiten mit dem GAEB-Konverter erfahren will, kann an den kostenlosen Webinaren und Online-Präsentationen der T&T Datentechnik GmbH teilnehmen oder sich bei einem GAEB-VOB-Schnupperkurs – etwa am 08. Juni 2018 – über das neue Vergaberecht und die GAEB-Grundlagen informieren. Weitere Informationen dazu erhalten Sie unter +49 3378 20279-11. Eine kostenlose Vollversion des GAEB-Konverters für sieben Tage können sich Interessierte unter www.gaeb-konverter.de herunterladen.

 

Auch hierfür bietet der »GAEB-Konverter« die passende Schnittstelle: Man liest einfach beide Dateien (Ausschreibung und Artikelliste) ein, stellt beide nebeneinander und zieht mit der Maus die passenden Daten auf die entsprechende LV-Position. Liegen die Artikeldaten in einer Datenbank (Excel-Tabelle, Access-Datei oder Datenbank im SQL- oder ODBC-Format) vor, kann die Datenbank mit dem GAEB-Konverter verbunden werden, damit man bei der Verpreisung einer Ausschreibung direkt darauf zugreifen und den LV-Positionen die Artikel zuordnen kann.

 

Effizient und kostensparend

Der GAEB-Konverter fungiert so als Bindeglied zwischen bestehenden Anwendungen. Der Clou: Jede Funktion ist als ein eigenständiges Modul aufgebaut, das sich der Anwender wie bei einem Baukastensystem angepasst an seine Bedürfnisse selbst zusammenstellen kann. Auf diese Weise erwirbt jeder Anwender nur genau die Funktionen, die er auch tatsächlich benötigt.


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