Schwerpunkte

GET Nord

Schlau, digital, vernetzt

14. November 2018, 10:05 Uhr   |  Cornelia Meier

Schlau, digital, vernetzt
© Stephan Wallocha

Wer sich über Smart Buildings informieren möchte, für den gehört die GET Nord, die vom 22. bis 24. November in Hamburg stattfindet, zum Pflichtprogramm. Im Mittelpunkt der bundesweiten Fachmesse steht die Digitalisierung innerhalb von Gebäuden und das Ineinandergreifen der verschiedenen Gewerke.

Auf 60.000 m2 präsentieren rund 550 Aussteller ihre Lösungen und Produkte zu den Schwerpunktthemen Energieeffizienz, erneuerbare Energien, Energiemanagement, Gebäudesystemtechnik und -ausstattung. Zudem erwartet die Besucher ein Rahmenprogramm bestehend aus Sonderschauen, Fachforen und diversen Aktionen, darunter die Verleihung des »GET Nord ArchitekturAwards«.

Überblick und wertvolle Impluse

Bereits heute installiert die Mehrheit der Elektrohandwerker regelmäßig smarte Lösungen bei ihren Kunden, wie der jüngst erschienene »Elektroinstallations-Monitor« zeigt. Die GET Nord greift diesen Trend auf und bietet in den Hallen B4 und B5 einen Überblick über zukunftsweisende Gebäudesystemlösungen und Smart-Building-Technologien.

Zusätzlich ist der Besuch des IT-Forums und des »PlanungsForums« zu empfehlen. Dort werden Zukunftsfragen für die am Bau beteiligten Branchen diskutiert, etwa was Building Information Modeling (BIM) für Architektur und Handwerk bedeutet, welche Anforderungen an die Cyber-Sicherheit von Smart-Building-Lösungen gestellt werden und wie sich diese auf den Gebäudebetrieb auswirken. Auch die zukünftige Rolle von Elektrohandwerkern als gewerkeübergreifend arbeitende System-
integratoren wird ein Thema sein. Denn die digitale Transformation verändert nicht nur die Gebäudetechnik, sondern auch Berufsbilder und Tätigkeitsfelder.

Heiztechnik wird digital

In Halle B6 steht bei der Heizungsindustrie ebenfalls die Digitalisierung im Fokus. Bis zu 15 Prozent Energieeinsparung lassen sich laut einer Studie, die das ITG Dresden im Auftrag des Bundesverbandes der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) durchgeführt hat, durch die Digitalisierung der Heiztechnik realisieren. Daneben bietet die digitale Heizung dem Anwender ein Plus an Komfort. Denn sie lässt sich über das Smartphone oder das Tablet steuern – auch von unterwegs. Die Digitalisierung ermöglicht darüber hinaus auch den Einsatz von Home-Energy-Management-Systems (HEMS). Neben einer Wärmepumpe bestehen solche Systeme zum Beispiel aus einer PV-Anlage, einem Batteriespeicher, einer Ladestation für das E-Auto und einem Wärmespeicher. Ein digitaler Energiemanager steuert das Zusammenspiel zwischen Erzeugern und Verbrauchern und sorgt so für Effizienz und einen hohen Autarkiegrad des Gebäudes. Auch solche Ansätze werden auf der GET Nord präsentiert.

Bei den Wärmeerzeugern zeigt die Heizungsindustrie technische Lösungen zur Steigerung der Energieeffizienz und der verstärkten Einkopplung von erneuerbaren Energien. Neben moderner Brennwerttechnik, Biomassekesseln, solarthermischen Anlagen und KWK-Anlagen gewinnt insbesondere die Wärmepumpe an Bedeutung.

Von Innovationen inspirieren lassen

Dem steigenden Zuspruch erneuerbarer Energien entsprechend, ist die Zahl der auf der GET Nord vertretenen Hersteller innovativer Energietechniken, darunter Global Player wie Bosch Thermotechnik, Buderus, Vaillant und Viessmann, sowie mittelständische Traditionsfirmen wie Remeha, August Brötje und PEWO groß. Auch zahlreiche Anbieter von Solarlösungen sind präsent, die Einblicke geben, wie Gebäude zu Sonnenstromproduzenten werden und welche Speichermöglichkeiten es gibt.

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