Hager und der ZVEH

2. Trendtage – »Chancen erkennen und nutzen«

1. Juli 2015, 15:40 Uhr | Peter Wintermayr
Hager Trendtage
Gruppenbild aller Teilnehmer an den Trendtagen in Obernai.
© Hager

Wie sieht die Zukunft unserer Branche aus? Wie können wir sie in unserem Sinne gestalten? Und wovon hängt es ab, wie erfolgreich wir dabei sind? Diese grundlegenden Fragen standen im Mittelpunkt der zweiten Hager Trendtage.

Bei den diesjährigen Hager Trendtagen diskutierten Vertreter des ZVEH  und das Hager Management in einem Kreis von rund 100 Personen über neueste technische Entwicklungen sowie über die Perspektiven für die Branche. Für den neu gewählten ZVEH-Vorstand war dies die erste offizielle Veranstaltung nach seiner konstituierenden Sitzung,  die am Vortag stattfand. Auch Hager feierte bei dieser Gelegenheit eine Premiere: »Unsere Trendtage waren die erste deutsche Veranstaltung im Hager Forum, unserem Tagungszentrum für Austausch und Kommunikation. Wir nutzen diese Plattform, um uns mit unseren Partnern über die Themen Innovation und Qualifizierung im Handwerk auszutauschen und als Hersteller im Dialog mit dem Handwerk zu bleiben«, erklärte Gregor Wille, Key Account Manager für das Elektrohandwerk bei der Hager Vertriebsgesellschaft (HVG).

Der Vorstandsvorsitzende der Hager Group, Daniel Hager, brachte das übergeordnete Anliegen der Veranstaltung auf den Punkt: »Wir wollen Trends nicht nachlaufen, nicht abwarten – wir wollen Trends gestalten. Dazu sind wir hier. Es wird an diesen beiden Tagen um neue Einsichten, neue Technologien und neue Märkte gehen«.

Im weiteren Verlauf der Veranstaltung wurden in Vorträgen interessante Ansätze zu den Themen »Modernisierung und Sanierung im Altbestand«, »Energiemanagement der Zukunft« sowie »Gebäudeautomation für das mittlere Marktsegment«  in der Elektrotechnik präsentiert.

Zweite Hager Trendtage

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Am zweiten Tag stand der Themenbereich Qualifikation im Mittelpunkt. Es bedarf gut ausgebildeter Elektrofachleute, um die Chancen und Herausforderungen der Märkte von morgen angehen zu können. Yves Peters, Schulungsleiter der Hager Vertriebsgesellschaft, vermittelte Ideen und Konzepte, wie Hersteller und Handwerk gemeinsam Elektrowissen schaffen können. Die Vorstellung des Elektroinformationstechnischen Kompetenznetzwerks ELKOnet mit Beiträgen von Thorsten Janßen vom bfe Oldenburg und Dr. Jürgen Jarosch vom etz Stuttgart rundeten diesen Komplex ab.

In den daran anschließenden Workshops wurden die Schwerpunkte »Markterschließung«, »Produkt & Service« sowie »Voraussetzungen für den Erfolg« bearbeitet. Die Ergebnisse wurden in einer lebhaften und für beide Seiten bereichernden Podiumsdiskussion präsentiert und diskutiert. Hierbei kristallisierte sich heraus, dass neben der notwendigen Definition von neuen Produktanforderungen auch ein entsprechendes Marketing sowohl in Richtung Elektrohandwerk als auch zum Endkunden erforderlich ist.

Der ZVEH und Hager bewerteten die zweiten Trendtage – die in einer Umgebung von architektonischer Klarheit und Offenheit stattfanden – überaus positiv. »Wir haben spannende Diskussionen geführt und eine gute Basis für den weiteren Dialog in der Zukunft geschaffen«,  betonte Daniel Hager.


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